Dr. jur. Helen Behn M.A.

Sie haben vermutlich von mir gehört, gelesen oder mich persönlich getroffen. Etwas hat Sie daraufhin veranlasst, meinen Namen in eine Suchmaschine einzugeben. Höchst wahrscheinlich lesen Sie deshalb nun diese Zeilen. Nachfolgend finden Sie einige, weitere Informationen zu meiner Person und zu meinem Wirken.


Publikationen

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Ein Delikt ohne Hellfeld:
Fünf Jahre "Verstümmelung weiblicher Genitalien"

§ 226a StGB

JBÖS 2018/2019

Verlag für Polizeiwissenschaften, Franfurt/Main, 2019, ISBN: 978-3-86676-570-2, S. 473–481


Tötungsdelikte an Polizeibeamten.

Eine qualitative Studie

Kriminalistik

03/2018, S. 152–156


Wohnungseinbruchdiebstahl in Deutschland:
Eine kriminologische Gesamtbetrachtung

Bochumer Schriften, Band 38

Dissertation, Ruhr-Universität Bochum. Felix-Verlag / Holzkirchen / Obb, 2017, ISBN: 978-3-86293-538-3


Emotionale Belastungen nach Wohnungseinbrüchen.

Ergebnisse einer Opferbefragung

Kriminalistik

07/2013, S. 463 - 467


Emotionale Belastungen bei Opfern von Wohnungseinbrüchen.

Eine Opferbefragung im Land Bremen

Felix-Verlag

2013, ISBN: 978-3-86293-066-1

Literarische Veröffentlichungen

Unter der Uniform geht`s weiter

Roman

Pro BUSINESS

2015, 388 Seiten, auch als E-Book, ISBN: 978-3-86460-283-2


Das Ende eines Lebens, Linie 4, Sven

In: Notruf 110, Polizeieinsatz in Niedersachsen

Volker Uhl (Hrsg.), Piper-Verlag, 2010, ISBN: 978-3-49225-464-9


Wenn? Dann!

In: Unterstützungsinstitut der Bundespolizei Österreich

12/2009


Das Ende eines Lebens

Die Zeit

Nr. 14 vom 26. März 2009

Beiträge

Das Ende eines Lebens

Interview mit Helen Behn

In: Erzähle! Ich habe mir nie vorgenommen zu schreiben.

www.polizei-poeten.de und Polizeistiftung Baden-Württemberg, 2016


Die Polizei-Poetin

Niedersachsen 19.30 das Magazin

20.12.2009 im NDR-Fernsehen


Dichtung und Wahrheit

Bahn mobil. Das Magazin der Deutschen Bahn

06/2009, S. 14


Die Polizeipoetin

ZEIT-Online

27.03.2009


Lebenslauf

geboren
1976
1995
Abitur am Domgymnasium Verden
1995 bis 1996
Aupair in Nordnorwegen
1996 bis 1997
Studium der Geologie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
1997 bis 2000
Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, Fachbereich Polizei

Nebenberufliche Weiterbildungen

2002 bis 2004
Ausbildung zur Rettungssanitäterin
2011 bis 2013
Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
08/2015 bis 02/2017
Promotion an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum

Derzeitige Tätigkeit

Dozentin an der Polizeiakademie Niedersachsen, Sachgebiet Kriminalwissenschaften

Abschlüsse / Referenzen

Dipl. Verwaltungswirtin (2000), Rettungssanitäterin (2004), Master of criminology and policescience (2013), Erlangung des Doktorgrades, Rechtswissenschaft (2017), Dolmetschertätigkeit für Norwegisch, Fremdsprachen: Norwegisch, Englisch, Französisch (bedingt)

Polizeipoetische Texte

15 Grad minus

Es ist Hochsommer. Es ist August, der siebzehnte. Ich habe heute keinen Dienst. Als wir mit dem Glockenschlag um elf aus der Bedrückung ins Freie treten, ist es warm. Wir gehen ganz hinten und sind im Schatten – bei zweiunddreißig Grad.

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geschrieben am 10. Januar 2015

Obdachlos

Einsamkeit. Dabei bin ich unter Menschen. Rechts überholt mich ein SUV, um knapp vor mir links wieder einzuscheren, obwohl ich sechzig fahre. Es ist eine der belebten Ausfallstraßen der Großstadt. Als wir auf gleicher Höhe sind, passieren wir die Rennbahn und eine Bushaltestelle, an der fremde Menschen stehen.

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geschrieben am 03. Januar 2015

Alt in einer modernen Zeit

Technik überall. Gestern blickte ich im Mega-Elektronikmarkt ungewollt auf Mega-Angebote, Maxi-Werbetafeln, Punkten mit Payback, gratis Einkaufsgutscheine, Kaufen auf Pump für null Prozent Zinsen die nächsten vierundzwanzig Monate.

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geschrieben am 19. April 2011

Geburtstag

Er gehört zu mir, wie mein Name an der Tür. Und er wird zu mir gehören, das heißt nicht wirklich direkt zu mir, aber er wird ein klitzekleines Teil meines Lebens werden. Das wusste ich damals aber nicht, als ich bei ihm vor der Tür stand und erst gar nicht so recht weiter wusste.

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geschrieben am 18. November 2010

Wie lange?

Schon öfter habe ich einen Menschen derart schreien hören und sehen. Schon öfter stand ich in fremden Wohnzimmern. Bei Menschen, bei Angehörigen. Diese Mutter, die ihren Sohn verloren glaubt, schreit unaufhörlich.

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geschrieben am 20. Dezember 2009

Ein Mann mit Holzbein

Neunzig Jahre, 11,7 Kilometer, 2 Uhr und 33 Uhr Minuten, Dienstagnacht, 16,5 Grad, bedeckt, windstill.

Scheinwerferlicht vis-à-vis Scheinwerferlicht. Er auf der Überholspur, wir auf der rechten Spur. Wir in Fahrtrichtung, er entgegen der Fahrtrichtung. Wir im Zivilwagen, er in seinem zivilen Wagen.

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geschrieben am 15. September 2009

In der Linie 4

„Ey, Leute, eine Polizistenfrau“, dröhnt es aus dem ersten Wagen der Linie 4 – vom Hauptbahnhof stadtauswärts. Fünfzehn Minuten sind es bis nach Hause mit der Straßenbahn. Es ist einer der wenigen Tage, an dem ich meine Uniform nach Dienstschluss nicht in den Schrank gehängt habe, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahre.

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geschrieben am 30. Dezember 2008

Die zwei alten Herren

Die Bushaltestellen an der Ausfallstraße wurden vor nicht allzu langer Zeit neu gestaltet. Die alten Holzunterstände abgerissen, neue, moderne aus Glas und Metall errichtet. Das Glas schon längst durch in die Scheiben gekratzte Graffitis beschädigt. Der vorbeiführenden Fuß- und Radweg derart erhöht, dass Fahrgäste nahezu ebenerdig ein- und aussteigen können. Für Radfahrer lassen diese Erhöhungen ein Fahrgefühl wie einer Achterbahn entstehen. Auf und Ab – wie das Leben selbst.

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geschrieben am 21. Juni 2008

Stumm

Deine Augen groß und braun
Weit geöffnet, in die Leere schaun
Ganzer Körper, Arm und Bein
Dunkler Teint, zierlich fein
Schwarze, dichte Haare
Da kommt sie schon, die Kinderbahre

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geschrieben am 6. September 2007

Sven

Kurz vor Ende der Spätschicht bin ich zusammen mit dem seit Wochen zugeteilten Praktikanten Oliver an der Ortsgrenze zum Nachbarrevier. Wir haben noch eine letzte Schleife gedreht und laufen nun die Wache wieder an. Es ist kurz vor sieben.

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geschrieben am 14. August 2007

Gespräche

“Ring, ring, ring“, der Telefonhörer des schwarzen Telefons älteren Modells hüpfte mit dem Klingeln leicht hin und her. im kleinsten Kollegenkreis wurde es „der Vergrellte“ genannt. Der Vergrellte war für Notrufe da.

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geschrieben am 11. März 2006


Kontakt

Sie können gern über mail@helenbehn.de Kontakt zu mir aufnehmen.